Von der Götterdämmerung

und andern göttlichen Komödien und Tragödien

Ich begebe mich auf eine kleine Zeitreise in die Antike, auf den Olymp, für mich die Wiege aller Geschichten und Märchen.
Es ist eine Zeit, in der die Götter noch auf der Erde wandelten, aus der Heroen hervorgingen und deren Vermächtnis bis in die heutige Zeit reicht.

Die wunderschönsten Liebesgeschichten hat der Olymp hervorgebracht, von den glamourösen Abenteuern eines Zeus ganz abgesehen -

so die tragische Liebe von Eros/ Amor und Psyche, so die Liebe von Philemon und Baucis, die noch im Tod vereint als Eiche und Linde weiterlebten, Helena und Paris, deren Entführung (mit ihrem Einverständnis) den trojanischen Krieg auslöste.

. ... und wer war`s schuld?

Eris - die Göttin der Zwietracht - sie war nicht auf eine Hochzeit geladen, auf der es nur so von Gottheiten wimmelte

Wir kennen dieses Motiv aus Dornröschen - eine Fee war nicht zur Taufe geladen - ihr wisst schon!

Eine Eris lässt sich aber nicht ungestraft übergehen. Sie warf heimlich und unerkannt einen goldenen Apfel mit der Inschrift "für die Schönste" in die lustre Runde von Hera, Athene und Aphrodite.

Wer nun sollte diesen Apfel bekommen, aber vor allem, wer entscheidet darüber wer die Schönste der drei Göttinen ist. Zeus beschloss, dass Paris, ein trojanischer Prinz, diese Entscheidung fällen sollte.

Und so begannen die drei um die Gunst des Paris zu buhlen.

Hera versprach Paris Macht, Athene Wissen und Aphrodite versprach ihm Helena, die damals als die schönste Frau ihrer Zeit galt. Welcher Mann würde da Nein gesagt haben und er reichte den goldenen Apfel der Aphrodite (Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde)

Kein Obst hat in der Geschichte der Menschheit soviel Einfluss wie der Apfel.

Also Vorsicht ! Es könnte ein "Gift" sein, dessen Auswirkungen nicht vorhersehbar sind ;-)



 Bild & Text (c) Wortwerkstatt

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